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Lebensmittel im November erneut teurer

In Deutschland hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise für Lebensmittel im vergangenen Monat verstärkt. Nach den endgültigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mussten die Konsumenten im November 2019 im Mittel 1,8 % höhere Preise für Nahrungsgüter zahlen als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Oktober hatte sich das Plus noch auf 1,3 % belaufen.

Den Statistikern zufolge verteuerten sich Fleisch und Fleischwaren in den vergangenen zwölf Monaten unter dem Strich spürbar, und zwar im Mittel um 4,6 %. Die Verbraucherpreise für Obst legten um 4 % zu, während die Preise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte durchschnittlich um 3,5 % stiegen. Für Gemüse war im Schnitt 0,5 % mehr zu zahlen. Dagegen verbilligten sich Speiseöle und -fette kräftig, nämlich im Mittel um 8,3 %.

Die gesamte Teuerungsrate bei den Lebensmitteln übertraf die allgemeine Inflationsrate, die auf dem Vormonatsniveau verharrte, um 0,7 Prozentpunkte. Neben dem Anstieg der Nahrungsmittelpreise sorgten unter anderem die Verteuerung der Zeitungen und Zeitschriften sowie von Tabakwaren für Unterstützung. Dagegen verbilligten sich Mineralölprodukte, Geräte der Informationsverarbeitung sowie Telefone und Unterhaltungselektronik. Im Vergleich zum Oktober wurden Nahrungsmittel in Deutschland im Berichtsmonat im Mittel mit einem Aufschlag von 0,5 % angeboten. Zu Buche schlugen dabei vor allem die Preise für Gemüse sowie für Speisefette und -öle, die um 1,9 % beziehungsweise um 1,5 % anzogen. AgE


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